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Der Österreichischer Energieeffizienzkongress der DECA fand am 9.11.2020. statt!


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"Energieeffizienz und Contracting - Nachhaltiges Wachstum ermöglichen, Chancen nutzen"

Der österreichische Energieeffizienzkongress hat in der First Edition 2020 einen Raum für Vernetzung, Wissensvermittlung, Lösungsfindung und offene Diskussion zu Energieeffizienz geschaffen. Er hat relevante Themen und Akteure im Bereich Energieeffizienz und Energieeffizienzdienstleistungen (EEDL) sichtbar gemacht und positioniert. Danke an unsere Partner, ganz besonders Energie Steiermark, Siemens Österreich, Aigner Energie Contracting und Linz Energieservice, die dieses Event ermöglicht haben. Zur Presseaussendung vom 9.11. 

Das war der österreichische Energieeffizienzkongress:

  • 20+ Speakers, 3 Keynotes, 4 thematische Breakout-Sessions, fachliche Diskussionen
  • 120 TeilnehmerInnen
  • ein voller Erfolg trotz der widrigen Umstände
  • Fragen & Themen, die über das Event hinaus weitergetragen werden! Nachbericht folgt

>>>ZUR KONGRESSWEBSEITE

(für Programmfolder, Partner & mehr)


Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme beim zweiten Österreichischen Energieeffizienzkongress 2021!
Was Sie jetzt gleich tun können:

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Hier unten geben wir Ihnen einen Einblick in Kernaussagen& mehr des Events. Alle Powerpoints der Vorträge stellen wir Ihnen kostenfrei zur Verfügung (Sharepoint-Ordner) - senden Sie uns dazu einfach ein formloses Mail an office@deca.at! TeilnehmerInnen des Events haben den Link schon in unserer Mail vom 10.11. bekommen. 

Zu den Kernaussagen als PDF

Keynotes (9.11. ab 10h)


Frau Bundesministerin Gewessler
Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie

Keynote-Speakerin: "Mit Energieeffizienz in die Zukunft"

Statement der Bundesministerin zum Kongress: “Klimaschutz und Energie gehören zusammen. Die Frage, welche Energie wir wie nutzen, bestimmt maßgeblich unsere Treibhausgasemissionen. Das „Wie“ leidet hier immer noch unter zu wenig Aufmerksamkeit. Gleichzeitig sind hier enorme Potentiale zu heben und zu nutzen. Für Energieeffizienz gilt es, eine Reihe von Technologien zu nutzen und zu entwickeln. Seien es echte technische Lösungen oder know-how - wir wissen, dass es uns Fortschritt bringt. Die Unternehmen in diesem Bereich können großes leisten und das möchten wir ihnen ermöglichen. Der DECA-Energieeffizienzkongress bringt die Energieeffizienz verstärkt auf die Agenda – und das ist großartig, denn die Effizienz ist der Schlüssel zur Energiewende.”

KEYNOTE-VIDEO


DI Friedrich Seefeldt
Partner/Bereichsleiter Energieeffizienz & Erneuerbare Energien, Prognos AG; Berater der deutschen Bundesregierung in Energiefragen

Keynote-Speaker: "Efficiency first! Warum wir Energieeffizienz & Energiedienstleistungen für die Wirtschaft und die Energiewende (dringend) brauchen"

“Als wissenschaftlicher Berater der deutschen Bundesregierung hat sich die Prognos AG in mehreren Szenarien damit auseinandergesetzt, was „Klimaneutralität“ für Deutschland bedeutet. Die Energieeffizienz spielt dabei eine zentrale strategische Rolle. Sie kann nicht gegen andere strategische Optionen „ausgewechselt“ werden, sondern bildet die Grundlage für ein kostenoptimales System und die Absicherung vor neuen Abhängigkeiten und Preisrisiken. Eine weitere Herausforderung besteht in der Umsetzung von Energiewende-Investitionen. Staatliche Instrumente und Fördermittel allein reichen nicht, es braucht professionelle „Energiewende-Profis“, die die Komplexität beherrschen, Projekte entwickeln und den effizienten Betrieb der Investitionen sichern. Gerade im Zusammenspiel mit der Digitalisierung entstehen für die Energiedienstleister Ansatzpunkte für neue Geschäftsmodelle.”

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Mag. Dr. Gabriela Maria Straka
Head of CSR, Brau Union Österreich AG

Keynote-Speakerin: "Energieeffizienz als Kern einer zukunftsorientierten Unternehmensstrategie"

“Die "Grüne Brauerei Göss" in Leoben ist weltweit die erste CO2 neutrale Großbrauerei mit einer 100% nachhaltigen Bierproduktion. Als reines Naturprodukt ist Österreichs bestes Bier abhängig von einer intakten Umwelt. Deshalb setzt die "Grüne Brauerei" in Göss ganz auf Nachhaltigkeit: Neben sorgfältig ausgesuchten österreichischen Rohstoffen wird im Brauprozess ausschließlich erneuerbare Energie verwendet. Durch zahlreiche Initiativen wird hier die Nutzung erneuerbarer Energieträger forciert und gleichzeitig der Verbrauch von Wärme, Strom und Kraftstoffen gesenkt. [...]"

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Breakout-Session 1 (9.11. 13:30-15:15) - Das neue Energieeffizienzgesetz


Dr. Thomas Starlinger
SMS Rechtsanwälte GmbH

Vortrag: "Aufbau und wesentliche Änderungen/Anpassungen im Begutachtungsentwurf, Interpretation und Erwartungen"

“Die Vorgaben der Richtlinie geben den Mitgliedstaaten nach wie vor viele Freiheiten in der Art und Weise wie Ziele zu erreichen sind. Österreich ist seit Mitte des Jahres säumig mit der Umsetzung der Energieeffizienzrichtlinie 2018/2002. Die Umsetzung bedarf einer 2/3 Mehrheit im Nationalrat. Wie soll man mit der unklaren Situation in Verträgen umgehen? Grundsätzlich ist zu erwarten, dass es ein Verpflichtungssystem für Energielieferanten weiter geben wird. Ohne konkreten Begutachtungsentwurf wurden auf Basis der bekannt gewordenen Informationen einige zu erwartende Änderungen dargestellt und kommentiert. Dies betrifft insbesondere mögliche Veränderungen bei den Verpflichtungen der Energielieferanten betreffend die Haushaltsquote, Ersatzzahlungen an einen Fonds und Einrichtung einer Behörde.”

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Mag. (FH) Gottfried Wipfler
Energie Steiermark Business GmbH

Vortrag: "Das Verpflichtungssystem und der Energieeffizienzfonds aus Sicht des Energielieferanten, neue und alte Handlungsoptionen"

„Energieeffizienz ist für Energielieferanten ein bedeutsames Themenfeld; deswegen werden Energielieferanten Energieeffizienz weiterhin bei sich und den Kunden forcieren. Um diese Rolle jedoch konsequent und zielführend einnehmen zu können, bedarf es tauglicher Rahmenbedingungen für den/die Verpflichteten. Nur ein ausgewogenes Zusammenspiel zwischen Gesetzgeber, Kunden und Verpflichteten führt zum Erfolg. Einseitige Vorgaben verzehren den Wettbewerb und gefährden die Zielerreichung“.

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DI Dieter Drexel
Industriellenvereinigung

Vortrag: "Veränderungen und Gewohntes für die Industrie aufgrund des neuen Energieeffizienzgesetzes – werden neue Anreize geschaffen?"

„Energieeffizienz ist der entscheidende Faktor bei der Transformation des Energiesystems – wird als solcher im politischen Diskurs aber kaum erkannt. Die Novelle des Energieeffizienzgesetz bietet die Chance die Energieeffizienz wesentlicher Teile der Volkswirtschaft zu verbessern. Verbessern sollte sich dabei auch die Qualität des Industrie- und Wirtschaftsstandortes – durch ein klares, schlankes Gesetz mit realistischen Zielen.“

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DI Peter Sattler
sattler energie consulting Gmbh

Vortrag: "Die Rolle des Dienstleisters im neuen Energieeffizienzgesetz – jetzt dann mehr Umsetzung von Projekten für mehr Energieeffizienz?"

„Die Frage, ob wir zukünftig durch das neue EEffG mehr Projektumsetzungen und mehr Energieeffizienz erreichen, wird im Wesentlichen davon abhängen, wie sehr durch die praktische Umsetzung des Gesetzes der Qualitätsgedanke konsequent durchgezogen wird. Das beginnt bei den Anforderungen an Betriebe mit Managementsystemen (speziell UMS/EMAS), geht weiter über die Energieaudits und die methodische Qualifikation der Energieauditoren, sowie die fachspezifische Kontrolle/Überwachung des gesamten Prozesses durch die zukünftige Monitoringstelle. Eine wesentliche Rolle wird schlussendlich auch das Verpflichtungs-/“Belohnungs“-System sein, das reale Einsparungen korrekt bewertet.“

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Breakout-Session 2 (9.11. 15:30-17:15) - Aktuelle Trends in der Finanzierung und Förderung von Energieeffizienzmaßnahmen und Energiedienstleistungen


DI Dr. Klaus Frühmann
Kommunalkredit Public Consulting

Vortrag: "Neue Förderungsangebote: Welche neuen Potentiale können wir mit den aktuellen Instrumentarien erschließen?"

„Die öffentliche Hand bietet zahlreiche Umsetzungsanreize für die Realisierung von Energieeffizienzmaßnahmen. Dennoch stoßen die bekannten Instrumente zur Erschließung der vorhandenen Potenziale zunehmend an ihre Grenzen. Ausgehend von konkreten Umsetzungserfahrungen werden Stärken und Schwächen bestehender Ansätze vorgestellt und als Ausgangspunkt für die Entwicklung neuer Modelle zur Förderung und Finanzierung von Energiedienstleistungen diskutiert.“

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Dr. Manfred Seyringer
HYPO NOE Landesbank für Niederösterreich und Wien

Vortrag: "Energievolle Banken: Was können und wollen Banken bei der Finanzierung von EEff und EDL leisten?"

"Green Finance" ist in aller Munde. Doch welche konkreten Finanzierungsmöglichkeiten können Banken bereits jetzt anbieten und welche Modelle sind in Zukunft vorstellbar? Regulatorische Vorgaben und Risikoüberlegungen der Banken schränken das Spektrum möglicher Finanzierungsformen ein. Um diesen Kreis zu durchbrechen, bedarf es innovativer Finanzierungsformen. Ausgehend von diversen Ansätzen, wie Green bonds, Nachhaltigkeits-Ratings sowie das Einfließen von Nachhaltigkeits-Parametern in die Kredit-Risikoentscheidungen, werden mögliche Finanzierungsvarianten von Energieeffizienz-Projekten vorgestellt und künftige mögliche Modelle als Diskussionsgrundlage aufgezeigt.“

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Dr. Florian Stangl
Niederhuber & Partner Rechtsanwälte GmbH

Vortrag: "Lessons learned: was kann aus Erfahrungen mit PV für die Strukturierung von Contracting-Modellen gelernt werden?"

„Verglichen mit dem Energiespar-Contracting konnten sich Contracting-Modelle im Bereich der Photovoltaik dynamischer entwickeln, weil im PV-Contracting die faktischen Hürden niedriger sind, die gesetzlichen Vorgaben mehr Raum lassen und die Verträge freier gestaltet werden können. Die daraus zu ziehenden Schlüsse könnten auch auf den Bereich der Energieeffizienz umgelegt werden und sich positiv auf das diesbezügliche Contracting-Angebot auswirken.“

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Mag. Rainer Bacher
Umweltbundesamt

Vortrag: "Green Finance: Ein Schlagwort oder doch ein wesentlicher Beitrag für die Energiewende?"

„Green Finance hat viele Facetten: von Green Bonds, über die EU Taxonomie, bis zu Offenlegungsverpflichtungen und Risikomanagement. Für Energiedienstleister steht eine Frage im Mittelpunkt: kann Green Finance helfen, vermehrt grüne Projekte zu realisieren?
Im Auftrag des Bundesministeriums für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie wurde durch das Umweltbundesamt der Austrian Green Investment Hub – als Teil der österreichischen Green Finance Agenda – erarbeitet. Der Hub wird zukünftig Projektentwickler, Banken und Investoren bei der Realisierung grüner Projekte unterstützen und unter anderem Partnerschaften für Projektgesellschaften (Konsortien aus Errichtern/Betreibern/Banken/Investoren) anbieten, die sich an der Entwicklung und Umsetzung von grünen Projekten (umfassende Gebäudesanierung, erneuerbare Energie, grüne Mobilität, grüne Industrielösungen) beteiligen. Eine Green Finance Initiative, die konkrete Projekte ermöglichen wird und damit einen Beitrag zur Erreichung der österreichischen Klima- und Energieziele leistet.“

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Breakout-Session 3 (9.11. 13:30-15:15) - Einsparcontracting – Energieeffizienz mit Garantie für Gebäude und An


Ing. Manfred Luckerbauer
Bundesimmobiliengesellschaft

"Vortrag: Einsparcontracting – ein hocheffektives Instrument zur Steigerung der Gebäudeeffizienz"

„Seit 2004 wird, um die Klimaziele der Republik Österreich erreichen zu können, die Energieeffizienz in Bundesgebäude mittels Energieeinsparcontracting erhöht. Beim diesem Modell setzt der Contractor auf eigene Kosten Energieeinsparmaßnahmen um. Diese sind auf eine Reduzierung des Energieverbrauchs ausgerichtet. Zur Refinanzierung der Maßnahmen erhält der Contractor einen Teil der eingesparten Energiekosten als Honorar.
Die Einsparung wird größtenteils durch eine energietechnische Anlagensanierung (Tausch der MSR-Anlage, Heizkessel, etc.) sowie einer energietechnischen Betriebsführung erzielt. Durch das Energieeinsparcontracting konnte bis dato der Energieverbrauch in rd. 385 Liegenschaften um ca. 20% reduziert werden. Das entspricht einer CO2-Einsparung von ca. 160.000 Tonnen CO2.“

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DI (FH) Reinhard Ungerböck
Grazer Energieagentur

Vortrag: "Wie passen strategische Ziele und Energieeffizienz zusammen?"

„Warum werden an sich sinnvolle Energieeffizienz-Maßnahmen oft nicht umgesetzt? Energiemanager haben oft Probleme, ihre Vorschläge für Energieeffizienz in die Umsetzung zu bringen. Grund dafür ist zumeist, dass Energieeffizienz-Projekte nur in der Dimension der Energiekosten (und maximal CO2-Einsparungen) dargestellt werden, essentiell wäre aber die umfassende Betrachtung samt kostenmäßiger Auswirkungen auf Betriebssicherheit, Arbeitsplatzsicherheit, Gesundheit, Effizienz im Kerngeschäft usw.
Die Grazer Energieagentur hat dazu einen Prozess samt Toolset entwickelt, wie einzelne Energieeffizienz-Maßnahmen in Bezug auf strategische Organisations-Ziele betrachtet werden und nicht-energetische Mehrwerte (sogenannte Multiple Benefits) prozessual quantifiziert werden können. Dieses Toolset und wie dessen Anwendung in Contracting-Projekten funktionieren könnte, wurden im Vortrag beim Kongress vorgestellt. Denn nicht-energiebezogene Werte sind eine Chance für Einsparcontracting, um Fürsprecher für das Projekt zu gewinnen und ein frühes Scheitern zu vermeiden.“

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DI Friedrich Seefeldt
Prognos AG, Berater der deutschen Bundesregierung

Vortrag: "Marktbeobachtung Einsparcontracting in Deutschland: Kritische Reflexionen und aktuelle Initiativen"

„Energiespar-Contracting (ESC) ist seit mehr als zwei Dekaden das „Highend-Produkt“ der Branche. Es umfasst zahlreiche Gewerke, garantiert Einsparungen, trägt technische und finanzielle Risiken. Derzeit findet es überwiegend in öffentlichen Liegenschaften Anwendung. Leider stellt ESC -trotz der langen Tradition- kaum mehr als 5% des Marktvolumens, so die Erkenntnisse des Marktmonitorings, welches die Prognos AG im Auftrag der deutschen „Bundesstelle für Energieeffizienz“ (BfEE) regelmäßig durchführt. In vielen Projekten zeigt sich die wichtige Rolle der „Marktvermittler“ oder „Intermediäre“. Dazu übernehmen neutrale Vermittler wie Energieagenturen die Aktivierung von Kunden, die Entwicklung von Projekten und bringen diese (im Auftrag ihrer Mandanten) in öffentlichen Ausschreibungen an den Markt. Daneben muss sich ESC als „Kernprodukt“ weiterentwickeln. Es sollte neue Kundengruppen, weitere Gewerke in den Blick nehmen und vor allem auch an einer Vereinfachung arbeiten.“

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Dr. Winfried Braumann
REENAG Holding GmbH

Vortrag: "Finanzierungen und Garantien für Energieeffizienz"

„Dekarbonisierung erfordert Energieeffizienzmaßnahmen und radikale Umstellung der Energieversorgung auf erneuerbare Energiequellen, nicht nur bei der Stromversorgung, sondern auch bei Heizung und Prozesswärme. In der herkömmlichen Energieversorgung investierten Energieversorger in zentrale Energieerzeugung, bei Energieeffizienzmaßnahmen und erneuerbarer Energie muss hingegen Investition und Nutzung vielfach vor Ort und dezentral erfolgen. Durch Contractingmodelle können und müssen diese Investitionen soweit wie möglich in den Energiesektor verlagert werden, weil ein „insourcing“ des Investitionsbedarfs für die Energieversorgung für Unternehmen und Gebäudeeigentümer finanziell und strukturell nicht möglich ist. Dafür stehen Finanzierungsmodelle zur Verfügung, die auf dem Verkauf langfristiger Forderungen für Energielieferungen und auf Refinanzierung durch Green Bonds aufbauen. Zur Realisierung solcher Finanzierungen braucht es aber für KMUs „Klimagarantien“, die ähnlich wie Exportgarantien Zahlungen für Energielieferungen absichern und entsprechend dem Ausmaß der CO2-Einsparung bemessen werden.“

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Breakout-Session 4 (9.11. 15:30-17:15) - Energieliefercontracting


DI (FH) Christian Romer
Energie Steiermark Kunden GmbH

Vortrag: "Zukunftsfit und mit Komfort im mehrgeschossigen Wohnbau: Heizung und Kühlung mittels Wärmepumpen und Photovoltaik"

„Wärmepumpe und Photovoltaik sind wesentliche Bausteine zur Erreichung einer klimaneutralen Energieversorgung im mehrgeschossigen Wohnbau in Österreich. Neue Anwendungsfälle wie kühlen und die Kopplung der Wärmepumpe mit einer PV-Anlage bzw. Mieterstrommodelle bringen eine gesteigerte Komplexität gegenüber den bisherigen Versorgungssystemen mit sich.
Die Wärmelieferanten (Contractoren) können einen wesentlichen Beitrag zur optimalen Planung und einem effizienten Betrieb solcher Anlagen leisten. Eine nachhaltige Energieversorgung mit hoher Verfügbarkeit und einen für den Bauherrn reduzierten organisatorischen Aufwand kann somit durch den Wärmelieferanten (Contractor) sichergestellt werden.
Der Vortrag gab einen kurzen Überblick über die Systeme sowie einige praktische Beispiele unter Einbeziehung eines Wärmelieferanten (Contractoren) und den dadurch für den Bauherren entstehenden Nutzen.“

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DI Siegfried Aigner
Aigner Energie Contracting GmbH

Vortrag: "Erneuerbar, effizient, zuverlässig - Wärme aus Biomasse für Hotellerie, Gewerbe & Industrie"

Mit Anlagen-Contracting steht uns ein bewährtes, starkes Instrument für die Realisierung von "Erneuerbarer-Energie-Anlagen" zur Verfügung. Nutzen wir es!

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Gerhard Moritz
Büro für Effizienz.

Vortrag: "Die wollen doch nur Geld verdienen!": Oder was man tun kann, um Vorbehalte gegen ELC auszuräumen und Irrtümer aufzuklären"

„Die von der österreichischen Bundesregierung angestrebte Klimaneutralität bis 2040 ist ein ambitioniertes Ziel, welches nur unter Mitwirkung der Wärme- und Kältelieferanten (Contractoren) erreichbar sein wird. Dazu müssen sowohl die (sozial-)politischen Rahmen-, als auch die Förderbedingungen angepasst werden. Wenn die Wärme- und Kältelieferanten ihren Beitrag ungehindert leisten können, führt das zu einer Win-/Win-Situation für alle Beteiligten und schlussendlich dem Klimaschutz.“

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DI Johannes Schmidl
Save Energy Austria GmbH, Konsulent bei EEÖ

"Raus aus Öl" – Der Ersatz von 600.000 Ölheizungen bis 2035 ist kein Selbstläufer. ELC, die Lösung für ein nationales Großprojekt?"

„Laut Regierungsübereinkommen sollen bis 2035 sämtliche ca. 600.000 in Österreich betriebenen Ölheizungen durch klimafreundliche Systeme ersetzt werden, ab 2025 sollen Kessel älter als 25 Jahre schrittweise ausgemustert werden.
Trotz starker Überalterung des Ölkesselbestandes wird der Ausstieg nicht von selbst gehen. Für dieses Großprojekt ist eine Datenbank des Kesselbestandes notwendig. Den aktuellen Heizölverbrauch von 48 PJ/a wird man durch eine Kombination aller Erneuerbaren und Effizienzmaßnahmen (thermische Sanierung) ersetzen. Die Spitzenleistung, die Ölheizungen an den kältesten Tagen des Jahres abdecken, entspricht der im elektrischen Netz. Angesichts dessen sind Lösungen notwendig, die speicherbare Energie in der Heizperiode ohne große zusätzliche Netzbelastung bereitstellen.“


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